Entspannen auf der ältesten Azoreninsel.


 

Santa Maria

Es ist wieder ruhig auf Santa Maria, seitdem die Atlantikflieger keine Zwischenlandung mehr auf ihrem Weg nach Amerika brauchen. Und Piratenüberfälle, die den Inselbewohnern jahrhundertelang den Schlaf raubten, gibt es auch nicht mehr.

Eine Ferieninsel zum Entspannen
Santa Maria ist heute eine beruhigende, herrliche Ferieninsel im Südosten des Azorenarchipels. Hier gibt es die meisten Sonnenscheinstunden, den geringsten Niederschlag. Die weißen Sandstrände und die romantischen Badebuchten eignen sich ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden, Surfen und Schnorcheln. Das saubere und klare Wasser ist ideal zum Tauchen. Santa Maria ist die Insel, die am nächsten an den traumhaften Tauchgebieten, den Felseninseln der Formingas und dem Unterwasserberg Dollabarat Bank gelegen ist. Für Wandertouren und Spaziergänge führen schmale, bequeme Pfade durch das östliche immergrüne Hügelland, durch beeindruckende Landschaften. Auch der 587 m hohe Pico Alto, den man von jeder Stelle der Insel sehen kann, ist leicht zu erklimmen. Von oben und von zahlreichen Aussichtspunkten kann man Insel und Ozean herrlich überblicken. Es gibt sehr viele pittoreske Dörfchen, unzählige Kirchen und Kapellen, Forts und Herrenhäuser, Bauwerke im manuelischen und barocken Stil.
 

Die älteste Azoreninsel

Santa Maria hat noch andere Superlative aufzuweisen. Sie ist die geologisch älteste Azoreninsel, und Vulkane sind hier schon lange nicht mehr aktiv. Sie wurde als erste entdeckt. Bereits 1427 fand sie Diogo de Silves in den Weiten des Atlantischen Ozeans, und am namensgebenden Feiertag Mariä Himmelfahrt, dem 15. August 1432, landete Gonçalo Velho Cabral (in manchen Quellen trägt die Insel auch seinen Namen) und begann mit der Besiedlung der Insel. Noch heute erinnern die weißen Schornsteine an die ersten portugiesischen Siedler aus dem Alentejo und der Algarve. Die weiß gestrichenen Häuser haben bunte Tür- und Fensterrahmen. Je nach Ortschaft wechselt die Farbe: grün für Santa Espirito, rot für Almagreira, blau für Santa Barbara, rotbraun für Vila do Porto, der heutigen Hautstadt der Insel. Hier kann man eine der ältesten Kirchen des Archipels, eine Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert besichtigen. Von der Kapelle bei Anjos im Norden der Insel, in der Kolumbus und seine Mannschaft auf ihrer Rückreise von Amerika gebetet haben sollen, ist nur noch ein Fensterbogen erhalten. Es waren die Menschen von Santa Maria, die als erste erfahren haben, dass es westlich des Horizonts noch mehr festen Boden gab.
 

Das Musikfestival Maré de Agosto
Es werden viele Feste auf Santa Maria gefeiert. Im August verdoppelt sich die Anzahl der Menschen, gehen die Uhren schneller, schlägt ein anderer Rhythmus. Musiker aus allen Ländern der Welt versammeln sich hier zum internationalen Musikfestival, dem Maré de Agosto, Gezeiten im August. Und da schlagen die Wellen hoch!

Fläche 97 km²<br>9,5 km breit, 16,8 km lang
Hauptstadt Vila do Porto
Bevölkerung 5.700
Zu erreichen Flugzeug (São Miguel, Lissabon)<br>Fähre (São Miguel)

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